Abendsegen | Sonntag, 15.08.2010

Rabbi Jehuda wurde einmal gefragt, wie es denn käme, dass er so gut schlafen könne. „Wie das zugeht, dass ich sogleich einschlafe? Es geht so, dass ich mich hergebe. Wie in mütterliche Arme gebe ich mich her. All mein Widerstand fällt im Nu ab, und ich lasse mich los.

Ich lese den biblischen Psalm 121 – das Gebet zur Nacht:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt von Gott,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels
schläft noch schlummert nicht.
Der Herr behütet dich;

Der Herr ist dein Schatten
über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der Herr behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele.
Der Herr behüte
Deinen Ausgang und Eingang
Von nun an bis in Ewigkeit!

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