Nicht zu glauben! – Die Hand am Fenster…

Wer an langen Wintergrippe-Abenden Gelegenheit nimmt, wieder einmal in Tausendundeiner Nacht zu lesen, wird zur „Geschichte von Ibrahim Ibn al-Mahdi an den Kalifen al-Memum über das Mädchen, das er geheiratet hat“ gelangen. In der 346. Nacht geht der Erzähler durch die Straße und sieht am Fenster eines Hauses eine Frauenhand, nein, im Grunde nur die Hand und das Handgelenk. Er erkennt in ihr eine Schönheit, die ihn direkt anspricht. Er versteht sofort, dass er zu der Frau, deren Hand er gesehen hat, gelangen muss. Um zu ihr zu kommen, um die Liebe seines Lebens zu verwirklichen, ersinnt er tausend Listen, tausend Wege. Am Ende hält er in seinen Händen die Hand, die er von der Straße gesehen hat, genießt er die Entdeckung, dass der ganze Körper jener Hand, die ihn entzückt hat, würdig ist und heiratet die Unbekannte, die er ein Leben lang lieben wird…nicht zu glauben!

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Nicht zu glauben! – Küssen oder kämpfen?

Zuweilen wird in dieser Spalte gegrummelt und geseufzt, zuweilen werden Entdeckungen gemacht und eingeübte Sichtweisen neu justiert – gelacht wird selten. Heute soll es zumindest um ein Lächeln gehen…Da heißt es im Psalm 85,11 „Gerechtigkeit und Frieden küssen sich“. Paul Gerhardt singt in „Herr, du vormals hast dein Land…“ (EG 283): „Die Güt und Treu werden schön einander grüßen müssen; Gerechtigkeit wird einhergehn, und Friede wird sie küssen“. Im verwehten Programm der Ökumenischen Bewegung „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ war das anschauliche Bild ein biblischer Beleg, in ihm kam zusammen, was nie zusammen gehen wollte.

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Nicht zu glauben! – Satanische Reizungen

“Zerbrich das Fass, aber bewahre den Wein!”, wer kann das? Machen wir gleich ein Experiment: Mit einem geht das: Hiob. Die Bibel, Bestseller ohne Leser, müsste wegen dieser Wette mal aufgeschlagen werden, in der „Bibel in gerechter Sprache“ steht „Hiob“ in der Mitte… Gott möchte beim himmlischen „Audienztag“ (Köckert) dem Satan zeigen, dass der fromme Hiob sein vollkommener Mensch ist!

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Nicht zu glauben! – „Terrorphantasien“

Ach, es fing so schön an und wir summten es: „By the rivers of Babylon“, Boney M, heiter, hell und harmlos. Aber, las niemand den Schluss vom Psalm 137?
„Tochter Babel, du Gewalttätige: Selig, wer dir vergilt deine Taten, die du uns angetan! Selig, wer packt und zerschmettert deine Kinder am Felsgestein!“

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